3 OGD in Österreich

Die bisherige Entwicklung von Open Government Data in Österreich wurde sehr stark vom persönlichen Engagement der involvierten Personen getragen. Dadurch entwickelte sich ein sehr dynamisches System, in dem sehr viel möglich ist, das allerdings andererseits bisher wenig Verbindliches hervor gebracht hat.

In Österreich hat das Zurückhalten von Daten öffentlicher Institutionen eine lange Geschichte. So wurden etwa die Karten der ersten österreichischen Landesaufnahme (1764–1787) nur in zweifacher Ausfertigung hergestellt, wobei ein Exemplar beim Kaiser, das andere beim obersten Militärführer blieb. Ein Informationsfreiheitsgesetz, wie es in vielen andern Ländern üblich ist, gibt es in Österreich bis heute nicht, dafür aber das international einzigartige Amtsgeheimnis.

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