2.1.2.4 E-Government

Neben den oben genannten Veränderungen der Organisation öffentlicher Verwaltung hinsichtlich wirtschaftlicher Effizienz entwickelte sich durch die Digitalisierung von Verwaltungsabläufen das, was als E-Government (auch eGovernment) subsumiert wird. „eGovernment beschreibt […] die Abwicklung von Regierungs- oder Verwaltungsprozessen mittels Informations- und Kommunikationstechnik und bildet damit das technische Fundament für eine funktionierende Bürgerbeteiligung (eParticipation oder eDemocracy), aber auch für eine optimierte Kommunikation mit Unternehmen z. B. für Beschafftungszwecke (eProcurement) oder zwischen Verwaltungen untereinander (eAdministration).Hilgers 2012. Die Stadt Wien versteht unter E-Government „die Nutzung des Internet und anderer elektronischer Medien zur Durchführung von Abläufen zwischen der öffentlichen Verwaltung, der Politik und den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Unternehmen. Mit E-Government wird den Kundinnen und Kunden die Möglichkeit geboten, Dienstleistungen der Stadt Wien einfach und bequem in Anspruch zu nehmen.Wien 1. In dieser Definition findet sich die Idee des NPM beispielhaft wieder. Viele Behördenwege lassen sich somit im „Virtuellen AmtWien 1 erledigen.

Laut dem eGovernment Monitor 2011 liegt der Anteil der E-Government-Nutzer an der Online-Bevölkerung in Österreich bei 68% und die Zufriedenheit mit dem verfügbaren Angebot bei 47% vgl. Initiative D21 2011: 9. In beiden Bereichen steht Österreich im Vergleich mit den anderen untersuchten Ländern sehr gut da.

Verwendete Literatur

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